Danzig ist eine der ältesten Handels- und Hansestädte an der Ostsee – 1295 der Hanse beigetreten – als eine blühende Handelsstadt, reich durch zugewanderte Kaufleute vor allem aus dem Lübecker Raum, und die Stadt war jahrhundertelang eine weitgehend unabhängige Stadtrepublik mit einem überwiegend deutschen Bevölkerungsanteil. Die wechselvolle Geschichte der Stadt, der alte Glanz und die liebevolle Restaurierung ergeben einen besonderen Charme und machen die Stadt zu einer der attraktivsten Städte Polens – die Stadtgeschichte und die Vielzahl von Baudenkmälern ziehen jährlich Tausende von Touristen an.
Die ältesten Baudenkmäler der Stadt stammen aus dem Mittelalter – das Herzstück der Altstadt ist der Königsweg, der vom Hohen Tor durch die Lange Straße und über den Langen Markt führt. Zu den wichtigsten Danziger Sehenswürdigkeiten gehören das Goldene Tor, die historischen Bürgerhäusern, das Rechtstädtische Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, die gotische Marienkirche, die Kathedrale zu Oliwa mit einer weltberühmten Orgel aus dem 18. Jahrhundert, der Lange Markt mit dem Neptunbrunnen, der Artushof und das Grüne Tor. Der Neptunbrunnen und auch das berühmte Krantor an der Mottlau sind Wahrzeichen Danzigs.
Die schönsten Gebäude finden sich in der Rechtstadt. Die Bürgerhäuser in der Langgasse mit imponierenden Fassaden und Formenreichtum ziehen die Blicke der Touristen an. Die neun Hauptstraßen des Viertels führen durch Tore zum Ufer der Mottlau. Sie werden von zahllosen kleinen Gassen geschnitten. Viele Cafés und Restaurants in den Gassen laden nach dem Bummeln zum Verweilen ein.
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